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IVF-Erfolgsrechner

Wie hoch sind unsere Chancen mit einer IVF?

Die Erfolgsaussicht hängt vor allem vom Alter, von der Eizellqualität und von der Ursache ab. Der Rechner zeigt, welchen Wert das österreichische IVF-Fonds-Register für Ihre Altersgruppe veröffentlicht: die Schwangerschaftsrate je Embryotransfer. Das ist ein Registerdurchschnitt, keine Prognose für Ihren Fall.

Spermien um eine Eizelle als Grafik auf rosa Grund
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Woraus sich die Schätzung ergibt

Was den Wert bewegt und was er nicht sagt

Der Rechner arbeitet mit Registerdaten, also mit Durchschnittswerten vieler Behandlungen. Er kennt Ihre Vorgeschichte nicht und kann deshalb keine persönliche Prognose stellen.

  1. 01Alter Der stärkste Einflussfaktor auf die Eizellqualität und damit auf die Erfolgsaussicht.
  2. 02Bezugsgröße Eine Prozentzahl ohne Bezugsgröße sagt wenig. Der große Wert gilt je Embryotransfer. Je begonnenem Versuch liegt er niedriger, weil nicht jeder Versuch zu einem Transfer führt.
  3. 03Ursache Ob die Ursache bei der Frau, beim Mann oder bei beiden liegt, verändert die Erwartung.
Wichtig

Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Eine Schwangerschaftsrate ist nicht dasselbe wie eine Geburtenrate. Alle Zahlen stammen aus dem österreichischen IVF-Fonds-Register; privat finanzierte Behandlungen sind darin nicht erfasst.

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Fragen zum Rechner

Was der Rechner kann und was nicht

Wie hoch sind die Chancen beim ersten Versuch?

Für den ersten Versuch getrennt veröffentlicht das Register keine Rate. Die Raten je begonnenem Versuch, getrennt nach Frischversuch und Auftauzyklus, zeigt der Rechner oben mit der Fundstelle im Jahresbericht. Mit jedem weiteren Versuch ergibt sich eine zusätzliche Aussicht; wie groß sie zusammengenommen ist, lässt sich nicht pauschal berechnen.

Was ist der Unterschied zwischen Schwangerschaftsrate und Geburtenrate?

Als Schwangerschaft zählt im Register eine im Ultraschall dokumentierte Herzaktion, frühestens fünf Wochen nach dem Transfer. Die Geburtenrate zählt nur die Geburten und liegt niedriger, weil auch danach noch eine Fehlgeburt eintreten kann. Beide Werte für Österreich zeigt der Rechner oben im Ergebnis, jeweils mit der Fundstelle im Jahresbericht.

Warum weichen die Zahlen von anderen Seiten ab?

Weil unterschiedliche Register unterschiedliche Endpunkte zählen, etwa pro Punktion, pro Transfer oder pro Paar. Ohne den Endpunkt ist eine Prozentzahl nicht vergleichbar.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Nein. Der Rechner arbeitet ausschließlich in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht gespeichert und nicht an uns oder an Dritte übermittelt. Wenn Sie der Messung zugestimmt haben, erfassen unsere Statistik- und Werbedienste, dass der Rechner benutzt wurde, ohne Ihre Eingaben und ohne Ihr Ergebnis.

Gelten die Werte auch für ICSI?

Der Rechner zeigt Registerwerte über alle Verfahren und, getrennt davon, die Rate je Verfahren des Transfers (klassische IVF, ICSI, Kryotransfer) über alle Altersgruppen, jeweils mit der Fundstelle im Jahresbericht. Das ist kein Vergleich der Verfahren: Welche Methode angewendet wird, entscheidet die Indikation, nicht die Erfolgsrate.

Dr. med. Roman Pavlik, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med. Roman Pavlik Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels (Oberösterreich) · zuletzt geprüft am 31.08.2026
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