


Bei einer Insemination werden aufbereitete Spermien direkt in die Gebärmutter der Frau eingebracht, wobei die Befruchtung auf natürlichem Weg erfolgt. Bei einer künstlichen Befruchtung hingegen findet die Befruchtung außerhalb des Körpers im Reagenzglas statt.
Der eigentliche Inseminationsprozess dauert nur einige Minuten. Allerdings wird vor der tatsächlichen Insemination die fruchtbare Phase der Frau mittels Ultraschalluntersuchungen festgestellt, welche auf den individuellen Zyklus der Frau abgestimmt sind.
Ja, im Allgemeinen können Frauen während des Inseminationsprozesses ihren gewohnten Alltag fortsetzen.
Wenn die Insemination nicht zum gewünschten Erfolg führt, kann der Vorgang nach Absprache mit dem behandelnden Arzt in einem weiteren Zyklus wiederholt werden. Es kann auch ratsam sein, sich über alternative Methoden, wie eine In-vitro-Fertilisation, zu informieren.
Bei der Insemination (IUI) bringen wir zum Eisprung aufbereitete Spermien direkt in die Gebärmutter ein. Die Schwangerschaftsrate liegt bei leichter hormoneller Stimulation bei etwa 10 bis 15 % pro Zyklus, ohne Stimulation eher bei 5 bis 10 %; die Rate der Lebendgeburten liegt jeweils etwas darunter. Sie hängt vor allem von Alter und Ursache ab. In der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels beraten wir Sie, ob eine IUI für Sie geeignet ist.
Wie viele Inseminationen bis zur Schwangerschaft nötig sind, ist individuell verschieden. Üblich sind 3 bis 6 IUI-Zyklen; danach empfiehlt sich eine Neubewertung und gegebenenfalls der Wechsel zur IVF/ICSI, weil der Zusatznutzen weiterer Zyklen abnimmt. Je nach Ausgangslage — etwa bei Verwendung von Spendersamen oder abhängig vom Alter — kann die sinnvolle Zahl der Versuche davon abweichen. In der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, nach wie vielen Versuchen wir die Strategie anpassen.
Nach dem Samenerguss erreichen bewegliche Spermien die Gebärmutter innerhalb von Minuten und können mehrere Tage befruchtungsfähig bleiben. Bei der Insemination bringen wir aufbereitete Spermien direkt in die Gebärmutter ein und umgehen damit den Gebärmutterhals als natürliche Barriere. Details erklären wir Ihnen im Beratungsgespräch.