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27. Februar 2026

Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen bei Mann und Frau
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Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen bei Mann und Frau

Woran liegt es, wenn eine Schwangerschaft ausbleibt?

Die Ursache liegt etwa gleich häufig bei der Frau wie beim Mann, oft bei beiden, und manchmal findet sich keine. Deshalb wird immer das Paar untersucht, nicht eine Person. Welche Ursachen es gibt, wie sie festgestellt werden und welche Behandlungen daraus folgen, steht weiter unten.

Paar mit negativem Schwangerschaftstest auf der Couch – unerfüllter Kinderwunsch
01

Wie häufig ist unerfüllter Kinderwunsch?

Abbildung 1
Wie viele Menschen sind im Lauf ihres Lebens betroffen?
Schätzung der Weltgesundheitsorganisation
17
von 100
Quelle Weltgesundheitsorganisation: Infertility prevalence estimates, 1990 bis 2021. Genf 2023

Die WHO gibt an, dass etwa 1 von 6 Menschen weltweit von Unfruchtbarkeit betroffen ist. Das entspricht rund 17,5 % der Menschen im Lauf ihres Lebens.

In Österreich und Deutschland zeigen sich ähnliche Quoten: Etwa 10-15% der Paare erleben eine unfreiwillige Kinderlosigkeit. Die Trend-Zahlen sind steigend, mit erheblichen Unterschieden zwischen Ländern und sozioökonomischen Gruppen.

Kernbotschaft

Unerfüllter Kinderwunsch ist keine Seltenheit. Sie sind nicht allein, und es gibt wirksame Lösungen.

Wie die Abbildung zeigt, liegt die Ursache der Unfruchtbarkeit bei etwa 35% in weiblichen Faktoren, bei 30% in männlichen Faktoren. In 20% der Fälle sind beide Partner betroffen, und in 15% bleibt die Ursache ungeklärt (idiopathische Infertilität).

02

Ursachen bei der Frau

Abbildung 2
Wo die Ursachen liegen können
Bei der Frau
  • Alter und Qualität der Eizellen
  • Eisprung bleibt aus
  • Eileiter verschlossen
  • Endometriose
  • Myome
Beim Mann
  • Zu wenige Spermien
  • Eingeschränkte Beweglichkeit
  • Form der Spermien
  • Krampfader am Hoden
  • Hormonelle Ursachen
Quelle Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine, Fertil Steril. 2015

Bei der Frau gibt es mehrere biologische Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Eine umfassende Diagnostik muss alle diese Bereiche abdecken.

Hormonstörungen und PCOS

Das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im reproduktiven Alter. Ein fehlendes oder seltenes Eisprung führt dazu, dass keine befruchtbare Eizelle zur Verfügung steht.

Was bedeutet „PCOS"?

Das Polyzystische Ovarialsyndrom ist eine hormonelle Störung, bei der die Eierstöcke zu viele Androgene (männliche Hormone) produzieren. Dies führt zu unregelmäßigen Eisprüngen und erschwert eine Schwangerschaft.

Eileiterfaktor

Wenn die Eileiter verengt, verklebt oder ganz verschlossen sind, können Eizellen und Spermien nicht zusammentreffen. Ursachen können Endometriose, Infektionen oder Verwachsungen nach Operationen sein.

Endometriose

Bei Endometriose wächst Schleimhaut der Gebärmutter außerhalb der Gebärmutter. Dies führt zu Verwachsungen, Eileiterverschlüssen und einer chronischen Entzündung. Die Endometriose betrifft etwa 5-10% aller Frauen und kann ohne Behandlung zu Unfruchtbarkeit führen.

Wichtig zu wissen

Endometriose kann auch ohne ausgeprägte Symptome vorliegen und trotzdem die Fruchtbarkeit stark beeinträchtigen. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend.

Alter der Frau

Das weibliche Alter ist einer der wichtigsten biologischen Faktoren für die Fruchtbarkeit. Mit zunehmendem Alter sinkt die Qualität der Eizellen deutlich.

Meilensteine im reproduktiven Leben einer Frau

Schwangerschaftschance pro Zyklus

Unter 25 J.25–30 %

25–30 J.20–25 %

30–35 J.15–20 %

35–40 J.10–15 %

40–43 J.5–8 %

Über 45 J.< 2 %

Fertilitätsphasen

18

~20 Optimale
Fertilität

~30 Fertilität
beginnt zu sinken

~35 Deutlicher
Rückgang

~41 Ende der
Fertilität

~51 Menopause

Jahre

Quelle: ASRM Committee Opinion, Fertility and Sterility 2014 / ESHRE 2024

Lebensstil und Umweltfaktoren

Verschiedene Lebensfaktoren können die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen:

  • Übergewicht oder Untergewicht
  • Rauchen (reduziert den Vorrat an Eizellen)
  • Übermäßiger Alkoholkonsum
  • Chronischer Stress
  • Intensive sportliche Belastung
  • Schlafmangel
03

Ursachen beim Mann

Die männliche Fruchtbarkeit wird hauptsächlich durch die Qualität des Spermas bestimmt. Ein Spermiogramm zeigt dabei die wichtigsten Parameter.

Qualität der Spermien: Der globale Rückgang

Eine bahnbrechende Studie von Levine et al. (2023) zeigte einen besorgniserregenden Trend: Die durchschnittliche Zahl der Spermien ist seit den 1970er-Jahren um mehr als 50% gesunken. Dies wird teils mit Umweltfaktoren, teils mit Änderungen im Alltag erklärt.

Abbildung 3
Quelle Levine H et al. 2023, Metaanalyse von 244 Studien. Anfangs- und Endwert aus der Arbeit, Zwischenwerte gerundet.

Abbildung: Globaler Rückgang der Zahl der Spermien (Levine et al. 2023). Die Daten basieren auf einer Metaanalyse von 244 Studien mit über 45.000 Männern.

Was bedeutet „Zahl der Spermien"?

Die Anzahl der Spermien pro Milliliter Ejakulat. Die untere Referenzgrenze der WHO (2021) liegt bei 16 Millionen pro Milliliter. Darunter spricht man von Oligozoospermie (zu wenig Spermien).

Die wichtigsten Parameter des Spermiogramms sind:

  • Menge: untere Referenzgrenze 1,4 Milliliter (WHO 2021)
  • Konzentration: untere Referenzgrenze 16 Millionen Spermien pro Milliliter
  • Motilität: untere Referenzgrenze 42 Prozent bewegliche Spermien, davon 30 Prozent vorwärts beweglich
  • Morphologie: untere Referenzgrenze 4 Prozent normal geformte Spermien

Hormonelle Störungen beim Mann

Ein niedriger Testosteronspiegel oder eine Störung der Hormonachse (Hypothalamus-Hypophyse-Hoden-Achse) kann zu verminderter Spermienproduktion führen. Dies wird durch eine Blutanalyse erkannt.

Anatomische Probleme

Ein Verschluss der Samenleiter oder Erektionsstörungen können Fertilität beeinträchtigen. Auch eine Varikozele (Krampfader am Hoden) kann die Qualität der Spermien reduzieren.

Wichtig zu wissen

Viele Probleme mit der Qualität der Spermien sind behandelbar oder reversibel, besonders wenn sie durch Änderungen im Alltag verursacht wurden. Ein Gespräch mit unserem Spezialisten lohnt sich immer.

04

Gemeinsame und ungeklärte Ursachen

In 20% der Fälle sind beide Partner von Fertilitätsproblemen betroffen. In weiteren 15% findet sich trotz gründlicher Diagnostik keine konkrete Ursache, dies wird als idiopathische Infertilität bezeichnet.

Idiopathische Infertilität

Der Begriff „idiopathisch" bedeutet, dass die Ursache trotz Diagnostik ungeklärt bleibt. Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • Nicht erkannte Problemfaktoren (z.B. Immunfaktoren)
  • Unzureichende Diagnostik
  • Kombinierte subtile Störungen bei beiden Partnern
  • Genetische oder epigenetische Faktoren

Die gute Nachricht: Auch bei idiopathischer Infertilität gibt es Wege. In unserer Kinderwunschklinik in Thalheim bei Wels legen wir großen Wert auf eine umfassende Ursachenabklärung, bei beiden Partnern gleichzeitig.

Lebensstil und Umweltfaktoren (gemeinsam)

Rauchen

Verringert bei Frauen die Qualität der Eizellen und bei Männern die Qualität der Spermien. Rauchen erhöht das Risiko einer Fruchtbarkeitsstörung deutlich und verlängert die Zeit bis zur Schwangerschaft (ASRM 2018).

Gewicht

Sowohl Übergewicht (BMI über 30) als auch Untergewicht (BMI unter 19) können zu Zyklunregelmäßigkeiten und reduzierter Qualität der Spermien führen.

Alkohol

Übermäßiger Alkoholkonsum beeinträchtigt beide Partner. Frauen sollten während der Kinderwunschphase idealer Weise auf Alkohol verzichten.

Schlaf

Chronischer Schlafmangel verursacht Hormonstörungen und reduziert die Fruchtbarkeit. Mindestens 7-8 Stunden pro Nacht sind empfohlen.

Stress und psychische Belastung

Chronischer Stress aktiviert das Stresshormon Cortisol, das die Reproduktionshormone beeinflussen kann. Studien zeigen, dass psychische Unterstützung und Stressabbau die Erfolgschancen einer Behandlung verbessern können.

Kernbotschaft

Bei ungeklärten Ursachen oder Kombinationsfaktoren helfen moderne Behandlungsmethoden wie IVF trotzdem weiter.

05

Wann sollten Sie eine Kinderwunschklinik aufsuchen?

Die Empfehlungen zur ärztlichen Beratung hängen vom Alter der Frau ab. Je älter Sie sind, desto wichtiger ist es, frühzeitig Hilfe zu suchen, da jeder Monat zählt.

Alter der Frau Empfehlung Begründung
Unter 35 Nach 12 Monaten ohne Schwangerschaft Optimale Fruchtbarkeit, Zeit für Diagnostik
35–40 Nach 6 Monaten ohne Schwangerschaft Qualität der Eizellen nimmt ab
Über 40 Sofort oder nach 3 Monaten Deutlich reduzierte Qualität der Eizellen, Zeit ist kostbar
Bekannte Erkrankungen Vor Kinderwunschphase beraten lassen z.B. Endometriose, PCOS, niedriges AMH
Achtung

Zögern Sie nicht zu lange. Mit zunehmendem Alter sinken die natürlichen Chancen. Ein frühes Gespräch mit einem Facharzt kostet nichts und bringt Klarheit.

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Diagnostik in der Kinderwunschklinik

Eine gründliche Diagnostik ist die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Die meisten Ursachen werden durch wenige, zielgerichtete Untersuchungen erkannt.

Die Diagnostik-Schritte im Überblick

  1. 01Anamnese und körperliche Untersuchung: Ausführliches Gespräch über Krankengeschichte, Zyklusverhalten, frühere Operationen, Medikamente und Lebensstil.
  2. 02Blutuntersuchungen: Östradiol, FSH, LH, Testosteron, Prolaktin, TSH, AMH (Vorrat an Eizellen). Untersuchung am 3. Zyklustag.
  3. 03Ultraschall (Transvaginale Sonographie): Darstellung von Gebärmutter und Eierstöcken. Follikelzählung, Ausschluss von Zysten oder Myomen.
  4. 04Spermiogramm: Analyse der Qualität der Spermien: Konzentration, Motilität, Morphologie. Sollte mindestens zweimal durchgeführt werden.
  5. 05Eileiterdurchgängigkeit ( HyCoSy oder Bauchspiegelung): Überprüfung, ob die Eileiter offen sind.
  6. 06Spezielle Untersuchungen (bei Bedarf): Genetik, Immunologie, ERA-Test, Hysteroskopie (bei wiederholten Fehlgeburten).
Kernbotschaft

Die Diagnostik ist nicht invasiv und kann gezielt durchgeführt werden. Bei den meisten Paaren zeigt sich bereits nach den ersten vier Schritten die Ursache.

07

Wege im Überblick

Die Behandlung wird auf Basis der diagnostizierten Ursache geplant. Es gibt verschiedene Optionen, von medikamentöser Unterstützung bis hin zu reproduktionstechnischen Verfahren.

Medikamentöse Therapie

Hormonbehandlung zur Regulierung des Zyklus, Induktion des Eisprungs oder Verbesserung der Spermienproduktion. Diese Therapie ist oft der erste Schritt und kann ausreichend sein.

Intrauterine Insemination (IUI)

Die aufbereiteten Spermien werden direkt in die Gebärmutter eingebracht. Dies ist eine gute Option bei leichteren männlichen Faktoren oder unerklärter Infertilität.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Eizellen werden außerhalb des Körpers mit Spermien zusammengebracht. Dies ist besonders wirksam bei Eileiterverschlüssen, Endometriose und ungeklärten Ursachen.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Ein einzelnes Spermium wird direkt in die Eizelle injiziert. ICSI ist die optimale Lösung bei schweren männlichen Faktoren.

Wie wir in der Kinderwunschklinik vorgehen

In unserer Kinderwunschklinik in Thalheim bei Wels folgen wir einem bewährten Schema: Zuerst wird die genaue Ursache diagnostiziert, dann wird die am besten geeignete Behandlung gewählt. Wir beraten Sie ausführlich über Chancen, Risiken und Kosten.

Jedes Paar ist einzigartig, daher wird der Behandlungsplan individuell auf Ihre Situation abgestimmt. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen des Plans sind Teil unserer Arbeit.

Wichtig zu wissen

Die Erfolgschancen sind deutlich höher, je früher die Behandlung beginnt. Wie hoch die Chance in Ihrem Fall ist, hängt vor allem vom Alter und von der Ursache ab; eine Einschätzung gibt der IVF-Erfolgsrechner.

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Häufig gestellte Fragen

Ab wann spricht man von unerfülltem Kinderwunsch?

Nach WHO-Definition spricht man von unerfülltem Kinderwunsch, wenn ein Paar trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs nach 12 Monaten nicht schwanger wird. Bei Frauen über 35 Jahren sollte bereits nach 6 Monaten ärztliche Beratung erfolgen, da das Alter ein wichtiger Faktor ist.

Liegt es häufiger an der Frau oder am Mann?

Die Ursachen verteilen sich relativ gleichmäßig: In etwa 35% der Fälle liegt die Ursache bei der Frau, in 30% beim Mann, in 20% bei beiden Partnern und in 15% bleibt die Ursache ungeklärt. Es ist daher wichtig, beide Partner zu untersuchen.

Welche Untersuchungen werden zuerst gemacht?

Die Diagnostik beginnt mit einer ausführlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung. Danach folgen Blutuntersuchungen (Hormone, Schilddrüse), Ultraschall und beim Mann ein Spermiogramm. Diese Basisdiagnostik zeigt in den meisten Fällen bereits die Ursache oder den Weg zur Diagnose.

Kann Stress unfruchtbar machen?

Chronischer Stress kann die Fruchtbarkeit beeinflussen, indem er Hormonkonzentrationen verändert und die Ovulation stört. Ein direkter Kausalzusammenhang ist jedoch wissenschaftlich schwer nachzuweisen. Psychische Belastung sollte aber ernst genommen und gezielt behandelt werden, auch für den Behandlungserfolg.

Beeinflusst das Alter die Fruchtbarkeit?

Ja, sehr stark. Bei Frauen sinkt Qualität und Zahl der Eizellen ab 35 Jahren deutlich. Das biologische Alter der Eizellen ist der wichtigste Faktor für Fruchtbarkeit. Bei Männern gibt es einen moderateren Rückgang. Mit 40 Jahren ist die natürliche Fruchtbarkeit der Frau etwa um 50% reduziert.

Was bedeutet „idiopathische Infertilität"?

Idiopathisch bedeutet ungeklärt. In etwa 15% der Fälle finden Ärzte trotz gründlicher Diagnostik keine konkrete biologische Ursache. Dies bedeutet aber nicht, dass die Paare keine Behandlung brauchen, moderne Verfahren wie IVF helfen trotzdem weiter.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

In Österreich trägt der IVF-Fonds bundesweit 70 Prozent des Fondstarifs für IVF und ICSI, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind: eine der vier Fondsindikationen (Eileiter, Endometriose, PCO-Syndrom, männliche Ursache), Frau unter 40 und Mann unter 50 Jahren, Versicherung beider Partner. Ob Sie berechtigt sind, zeigt der IVF-Fonds-Check; die Einzelheiten stehen auf der Seite zum IVF-Fonds.

Wie hoch sind die Erfolgschancen einer Behandlung?

Die Erfolgsraten hängen von vielen Faktoren ab: Alter der Frau, Art der Behandlung (IUI, IVF, ICSI), Ursache und Qualität der Eizellen. Eine pauschale Zahl nennen wir nicht; eine Einschätzung für Ihre Situation gibt der IVF-Erfolgsrechner. Wir besprechen die individuellen Chancen bei Ihrem Beratungsgespräch.

Quellen zum Nachlesen
  1. 01Levine H, Jørgensen N, Martino-Andrade A, Mendiola J, Weksler-Derri D, Jolles M, Pinotti R, Swan SH: Temporal trends in sperm count, a systematic review and meta-regression analysis of samples collected globally in the 20th and 21st centuries. Human Reproduction Update 2023;29(2):157–176. doi.org/10.1093/humupd/dmac035
  2. 02Practice Committee of the American Society for Reproductive Medicine: Diagnostic evaluation of the infertile female, a committee opinion. Fertility and Sterility 2015;103(6):e44–e50. doi.org/10.1016/j.fertnstert.2015.03.019
  3. 03Weltgesundheitsorganisation: Infertility prevalence estimates, 1990–2021. Genf, 2023 – Grundlage der Angabe, dass etwa jeder sechste Mensch im Lauf des Lebens betroffen ist.

Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Verfasst von Dr. Roman Pavlik , Facharzt für Gynäkologie und Reproduktionsmedizin. Als ärztlicher Leiter der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik verfolge ich aktuelle Studien und Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bieten. — Stand: 14.09.2026
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Wenn Sie den Ursachen nachgehen möchten

Die Abklärung in der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels umfasst beide Partner und beginnt mit dem, was am meisten zeigt: Hormonwerte, Ultraschall und Spermiogramm. Erst danach steht fest, welche Behandlung überhaupt zur Debatte steht.

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