
Welche Unterlagen sollten Sie zum Erstgespräch mitbringen?
Bringen Sie vorhandene Befunde aus früheren Untersuchungen und Behandlungen mit. Dazu können Laborbefunde und Ultraschallbefunde gehören. Auch Spermiogramme helfen. Eine aktuelle Medikamentenliste und Ihre Zyklusaufzeichnungen erleichtern die Einordnung. Wenn Unterlagen fehlen, kann das Erstgespräch trotzdem stattfinden.

Vorbefunde zeigen, was bereits untersucht wurde und welche Fragen noch offen sind.
Wir lesen einen einzelnen Wert nie losgelöst von Ihrer Vorgeschichte. Frühere Laborwerte können einen Verlauf zeigen. Ein Spermiogramm ergänzt die Befunde des Partners, und Ultraschallberichte geben Hinweise auf bereits bekannte Beobachtungen.
Vorhandene Unterlagen können unnötige Wiederholungen vermeiden. Ob eine Untersuchung aktuell genug ist, hängt zunächst vom Datum und der Fragestellung ab. Auch der bisherige Verlauf zählt.
Ein älterer Befund kann weiterhin wichtig sein, auch wenn wir eine Untersuchung wiederholen. Er zeigt, wie sich ein Wert oder eine Beobachtung verändert hat. Deshalb sollten Sie ältere Unterlagen nicht vorsortieren oder ausscheiden.
Hilfreich sind vorhandene Befunde und eine Medikamentenliste. Bringen Sie auch Zyklusaufzeichnungen sowie frühere Spermiogramme mit.
Bringen Sie vorhandene Labor- und Ultraschallbefunde mit. Zyklusaufzeichnungen der letzten Monate zeigen Veränderungen. Sie helfen auch beim Gespräch über die Regelmäßigkeit.
Frühere Spermiogramme und vorhandene ärztliche Befunde helfen uns, den bisherigen Stand einzuordnen.
Notieren Sie aktuelle Medikamente und bereits erfolgte Kinderwunschbehandlungen. So lässt sich der bisherige Verlauf nachvollziehen.
Wenn Sie Unterlagen aus verschiedenen Praxen erhalten haben, bringen Sie alle lesbaren Seiten mit. Eine Zusammenfassung ersetzt den Originalbefund nicht immer, weil Einheit oder Referenzbereich fehlen können.
Sortieren Sie Befunde zuerst nach Person. Legen Sie sie danach in zeitlicher Reihenfolge ab.
Markieren Sie nichts medizinisch vor. Es genügt, wenn Name, Datum und untersuchende Stelle lesbar sind. Eine kurze Liste Ihrer Medikamente ist leichter zu erfassen als einzelne Verpackungen.
Schreiben Sie Fragen auf, die beim Lesen der Befunde entstanden sind. Im Gespräch gehen Details leicht unter. Eine Notiz hilft, wichtige Punkte am Ende noch einmal zu prüfen.
Digitale Befunde können Sie geordnet bereithalten. Prüfen Sie vor dem Termin, ob die Datei geöffnet werden kann. Für die erste Sichtung ist ein Ausdruck nicht zwingend, sofern alle Angaben lesbar sind.
Ihre Unterlagen sind noch nicht vollständig?
Termin trotzdem planenDas Erstgespräch kann auch ohne Vorbefunde stattfinden.
Wir beginnen dann mit Ihrer Krankengeschichte, der Dauer des Kinderwunsches und bereits bekannten Erkrankungen oder Behandlungen. Daraus ergibt sich, welche Untersuchungen sinnvoll sind.
Fehlende Unterlagen sind kein Grund, den Termin aufzuschieben. Wenn ein früherer Befund später eintrifft, kann er nachträglich in die Gesamtbeurteilung einfließen.
Wir erklären Ihnen, welche Information fehlt und warum sie gebraucht wird. So können Sie gezielt bei der früheren Praxis nachfragen oder die Untersuchung bei uns einplanen.
Je nach Ausgangslage können Ultraschall und Blutuntersuchungen zur Diagnostik gehören. Auch ein Spermiogramm kann eingeplant werden.
Welche Untersuchung beim ersten Termin stattfindet, hängt von Ihrer Situation ab. Ein transvaginaler Ultraschall kann Gebärmutter und Eierstöcke beurteilen. Blutwerte beantworten hormonelle oder infektiologische Fragen. Fehlt ein aktuelles Spermiogramm, kann die Samenanalyse eingeplant werden.
Weitere Diagnostik wird nicht automatisch durchgeführt. Wir wählen sie nach der konkreten Fragestellung aus und erklären vorher, was ein Befund beantworten kann.
Ein einzelner Wert führt nicht automatisch zu einer Behandlung. Wir beziehen die Vorgeschichte und weitere Befunde ein. Erst aus diesem Gesamtbild entsteht eine medizinische Empfehlung.
Ja. Wir können Ihre Vorgeschichte besprechen und anschließend festlegen, welche Untersuchungen erforderlich sind. Vorhandene Befunde helfen, sind aber keine Voraussetzung für das Gespräch.
Ja, wenn sie zu früheren Untersuchungen oder Behandlungen gehören. Wir prüfen im Gespräch, ob ein Wert noch für die aktuelle Fragestellung geeignet ist.
Ein lesbares Foto kann zur ersten Orientierung helfen. Name und Datum sollten erkennbar sein. Achten Sie außerdem auf Einheit sowie Referenzbereich.
Vorhandene Befunde beider Partner sind hilfreich, weil die Kinderwunschdiagnostik die gemeinsame Ausgangslage betrachtet. Fehlende Unterlagen können später ergänzt werden.
Nein. Es genügt, wenn die Unterlagen vollständig und lesbar sind. Notieren Sie Ihre Fragen getrennt, damit wir sie im Gespräch gemeinsam einordnen können.
Die Kinderwunschklinik Dr. Pavlik befindet sich in Thalheim bei Wels. Fragen zur Anreise finden Sie auf der Anfahrtseite.

Bringen Sie mit, was bereits vorhanden ist. Im Erstgespräch klären wir, welche Informationen noch fehlen und welche Diagnostik sinnvoll ist.