Kinderwunschklinik Dr. Pavlik
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Sicherheit im Labor

RI Witness

Wie schließen Sie aus, dass Proben verwechselt werden?

Durch zwei Kontrollen, die unabhängig voneinander laufen. Überall dort, wo im Labor Proben zusammengeführt werden, bestätigen zwei Personen den Schritt. Darüber liegt RI Witness, ein elektronisches System, das jede Probe an jedem Arbeitsplatz erkennt und prüft, ob sie zum richtigen Paar gehört. Wir setzen es bei jeder Behandlung ein. Es ist im Behandlungspreis enthalten und keine Leistung, die Sie dazubuchen müssen.

Mitarbeiterin am Mikroskop bei der Arbeit im IVF-Labor
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Wogegen schützt das System?

Gegen eine Verwechslung von Eizellen, Spermien oder Embryonen. Das ist die Sorge, die Paare im Labor am meisten beschäftigt, und sie ist berechtigt genug, um Vorkehrungen zu verlangen.

Im Verlauf einer Behandlung werden Proben mehrfach bewegt, umgesetzt und zusammengeführt. Jeder dieser Schritte ist ein Moment, in dem theoretisch etwas vertauscht werden könnte. Wir arbeiten deshalb auf zwei Ebenen, die unabhängig voneinander greifen:

  1. 01Vier-Augen-Prinzip: Überall dort, wo Proben zusammengeführt werden, bestätigen zwei Personen den Schritt. Diese Kontrolle ist menschlich und deshalb aufmerksam, aber auch ermüdbar
  2. 02RI Witness: Ein elektronisches System, das dieselben Schritte technisch prüft. Es wird nicht müde und lässt sich nicht ablenken, dafür erkennt es nur, was sich auszeichnen lässt
Zwei Kontrollen nebeneinander: links bestätigen zwei Personen den Schritt, rechts erkennt ein Lesegerät den Funkchip an der Kulturschale
Zwei Kontrollen, die unabhängig voneinander greifen.

Die beiden Ebenen ersetzen einander nicht. Sie fangen unterschiedliche Fehler ab, und genau deshalb setzen wir beide ein.

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Wie arbeitet es im Labor?

Jede Probe trägt eine eigene Kennung, und jeder Arbeitsplatz liest sie aus. Führt jemand zwei Proben zusammen, die nicht zusammengehören, erkennt das System das, bevor der Schritt ausgeführt wird.

Vier Schritte, die bei jeder Behandlung gleich ablaufen:

  1. 01Kennzeichnung: Jede Probe erhält einen eigenen Funkchip oder Barcode, der sie eindeutig einem Paar zuordnet
  2. 02Erfassung: Die Arbeitsplätze im Labor sind mit Lesegeräten ausgestattet, die die Kennung erfassen, sobald eine Probe dort ankommt
  3. 03Prüfung: Das System vergleicht die Kennungen und meldet, wenn etwas nicht zusammenpasst
  4. 04Aufzeichnung: Jeder Schritt wird protokolliert. Der Weg jeder Probe lässt sich später lückenlos nachvollziehen
Vier Schritte in einer Reihe: Kulturschale mit Funkchip, Schale auf dem Lesegerät, Abgleich zweier Schalen, Protokollblatt
Kennzeichnen, erfassen, prüfen, protokollieren. Bei jeder Behandlung gleich.
Was das für Sie bedeutet

Sie merken davon während der Behandlung nichts. Das System arbeitet im Labor, nicht im Behandlungszimmer, und verlangt von Ihnen keinen zusätzlichen Schritt. Wenn Sie wissen möchten, wie der Weg Ihrer Proben dokumentiert wurde, fragen Sie uns danach.

Sie haben Fragen zum Ablauf im Labor?

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Was es kostet und was es nicht leistet

Das System wird mit 285 Euro je Behandlungszyklus verrechnet, bei jeder Behandlung, mit IVF-Fonds wie als Selbstzahler. Sie buchen es nicht dazu, und Sie können es auch nicht abwählen.

Der Verwechslungsschutz ist nicht Teil der Leistung des IVF-Fonds. Mit Fonds zahlen Sie deshalb den bundesweit einheitlichen Selbstbehalt und dazu 285 Euro, als Selbstzahler ist der Betrag im Behandlungspreis enthalten. Die vollständige Aufstellung steht auf der Kostenseite.

Ebenso wichtig ist, was das System nicht kann:

  1. 01Es beurteilt keine Qualität. Ob eine Eizelle reif oder ein Embryo entwicklungsfähig ist, entscheidet das Team am Mikroskop, nicht die Kennung
  2. 02Es erhöht die Erfolgsaussicht nicht. Die Chance auf eine Schwangerschaft hängt von anderen Faktoren ab. Der Verwechslungsschutz schützt vor einem Fehler, er verbessert kein Ergebnis
  3. 03Es ersetzt die menschliche Kontrolle nicht, sondern kommt dazu. Ein System, das nur erkennt, was ausgezeichnet ist, braucht Menschen, die richtig auszeichnen
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Häufige Fragen

Was ist RI Witness?

Ein elektronisches Kontrollsystem für IVF-Labore. Es kennzeichnet jede Probe mit einem Funkchip oder Barcode, erfasst sie an jedem Arbeitsplatz und prüft, ob die Proben zusammengehören, bevor sie zusammengeführt werden. Alle Schritte werden dabei protokolliert.

Kostet das extra?

Es wird mit 285 Euro je Behandlungszyklus verrechnet. Mit IVF-Fonds kommt der Betrag zum Selbstbehalt dazu, als Selbstzahler ist er im Behandlungspreis enthalten. Es ist keine Zusatzleistung, die Sie dazubuchen, sondern Teil jeder Behandlung.

Wird es bei jeder Behandlung eingesetzt?

Ja, ausnahmslos. Ein Verwechslungsschutz, den man im Einzelfall weglassen könnte, wäre keiner.

Ersetzt das System die Kontrolle durch Menschen?

Nein. Im Labor gilt zusätzlich das Vier-Augen-Prinzip: Überall dort, wo Proben zusammengeführt werden, bestätigen zwei Personen den Schritt. Das System kommt dazu und fängt andere Fehler ab als ein Mensch.

Kann ich nachvollziehen, was mit meinen Proben passiert ist?

Das System zeichnet jeden Schritt auf. Wenn Sie den dokumentierten Weg Ihrer Proben einsehen möchten, sprechen Sie uns an.

Dr. med. Roman Pavlik, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med. Roman Pavlik Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels (Oberösterreich) · zuletzt geprüft am 27.08.2026
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Im Erstgespräch in Thalheim bei Wels beantworten wir Ihre Fragen zum Ablauf, auch die zur Sicherheit im Labor. Wenn Sie zuerst sehen möchten, was eine Behandlung kostet, finden Sie das auf der Kostenseite.

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