
Ein Embryo oder zwei?
Werden zwei Embryonen übertragen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Zwillingen deutlich. Die Aussicht auf eine Geburt steigt dadurch nicht im gleichen Maß: Im deutschen IVF-Register lag sie beim Einzeltransfer sogar geringfügig höher. Eine Mehrlingsschwangerschaft ist mit höheren Risiken für Mutter und Kinder verbunden.
Die Entscheidung fällt nicht am Rechner, sondern im Gespräch.
Der Vergleich zeigt Durchschnittswerte aus einem Register, keine Vorhersage für Ihre Behandlung. Was für Sie sinnvoll ist, hängt von der Qualität der Embryonen, Ihrer Vorgeschichte und dem bisherigen Behandlungsverlauf ab.
Wenn die Aussicht auf eine Geburt gleich bleibt und das Mehrlingsrisiko deutlich steigt, spricht vieles für den Transfer eines einzelnen Embryos.
Ihre Situation weicht abDie Zahlen gelten für eine bestimmte Gruppe. Weicht Ihre Situation davon ab, gehört die Abwägung in ein ärztliches Gespräch.
Sie tragen bereits Embryonen aus KryoBeim Transfer aufgetauter Embryonen stellt sich dieselbe Frage. Wie die Kryokonservierung abläuft, steht auf der Behandlungsseite.
Chance und Risiko steigen gemeinsam
Werden zwei Embryonen übertragen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich einer einnistet. Es steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide einnisten. Beides lässt sich nicht voneinander trennen.
Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose. Wie viele Embryonen übertragen werden, wird im Behandlungsplan festgelegt und richtet sich auch nach den gesetzlichen Vorgaben.
Sie möchten die Entscheidung mit uns besprechen?
Erstgespräch vereinbarenWas der Rechner kann und was nicht
Nein. Die Chance steigt, aber deutlich weniger als auf das Doppelte. Das Mehrlingsrisiko steigt dagegen stark an.
Die verbleibenden Embryonen lassen sich einfrieren und in einem späteren Zyklus übertragen. Über mehrere Transfers hinweg bleibt die Gesamtchance erhalten, ohne das Mehrlingsrisiko einzugehen.
Nein. Der Rechner arbeitet ausschließlich in Ihrem Browser. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, gespeichert oder an Dritte übermittelt.
Die Entscheidung treffen Sie gemeinsam mit uns, im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und nach der Beurteilung der Embryonen im Labor.
Die Frage gehört in den Behandlungsplan. Diese Seiten führen weiter.
Wir gehen Chancen und Risiken mit Ihnen durch, in der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels. Sie sind unsicher, ob ein Erstgespräch schon der richtige Schritt ist? Dann buchen Sie ein kostenloses Orientierungsgespräch: ein Anruf, ohne Verpflichtung.