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20. Oktober 2026

IVF im modifizierten natürlichen Zyklus: Ablauf, Chancen, Leitlinien
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Ratgeber

IVF im modifizierten natürlichen Zyklus

Kann eine IVF mit weniger Hormonmedikamenten sinnvoll sein?

Ja, für manche Frauen kann dieser Weg passen. Dabei nutzen wir das Eibläschen, das im eigenen Zyklus heranwächst. Medikamente kommen erst in der letzten Reifungsphase dazu, in der Regel an zwei Tagen. Meist steht nur eine Eizelle zur Verfügung. Das bedeutet: weniger Medikamente, aber möglicherweise mehrere Versuche. Ob das für Sie sinnvoll ist, hängt von Ihren Befunden und Ihren Wünschen ab.

Ein Eierstock aus Glas mit einem einzelnen großen, heranreifenden Eibläschen
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Was ist ein modifizierter natürlicher Zyklus?

Bei dieser Form der IVF steht meist ein einzelnes Eibläschen im Mittelpunkt. Es wächst zunächst im eigenen Zyklus heran. Erst gegen Ende unterstützen Medikamente die Behandlung.

Bei einer üblichen IVF sollen mehrere Eibläschen gleichzeitig wachsen. Dafür werden die Eierstöcke über mehrere Tage mit Hormonspritzen angeregt. Im modifizierten natürlichen Zyklus nutzen wir dagegen vor allem das Eibläschen, das der Körper selbst heranreifen lässt.

Abbildung 1 Zwei Eierstöcke aus Glas: links mit einem einzelnen großen Eibläschen, rechts mit mehreren Eibläschen
Ein Eibläschen statt vieler. Links der natürliche Zyklus, in dem meist ein Eibläschen heranreift. Rechts eine Stimulation, die mehrere gleichzeitig anregt.

„Modifiziert" bedeutet: Der natürliche Ablauf wird mit Medikamenten ergänzt. Sie sollen einen vorzeitigen Eisprung verhindern und die letzte Reifungsphase unterstützen. Ganz ohne Hormone kommt diese Behandlung deshalb nicht aus.

Der Begriff beschreibt eine eigene Behandlungsform [ISMAAR 2007]. Weitere Informationen zu Ablauf und Kosten finden Sie auf unserer Seite IVF im natürlichen Zyklus.

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Was weniger wird und was bleibt

Sie brauchen meist weniger Medikamente als bei einer üblichen IVF. Kontrollen und eine mögliche Eizellentnahme gehören weiterhin zur Behandlung.

Entscheidend ist die gesamte Belastung: Wie viel möchten Sie spritzen? Wie gut lassen sich Termine einrichten? Und wie wichtig ist es Ihnen, in einem Versuch mehrere Eizellen zu gewinnen?

Abbildung 2
Wird weniger Bleibt Spritzen zur Stimulation Ultraschall- kontrollen Risiko einer Überstimulation Eine Entnahme je Versuch Überzählige Embryonen Zeit für mehrere Versuche
Weniger Medikamente, aber weiterhin Behandlungstermine. Eine Entnahme ist nur möglich, wenn der Zyklus entsprechend verläuft. Mehrere Versuche können insgesamt mehr Zeit und Termine bedeuten.

Meist gibt es keine zusätzlichen Embryonen zum Einfrieren. Bleibt die Schwangerschaft aus, kann deshalb eine weitere Eizellentnahme nötig werden. Das kann Zeit kosten und seelisch belasten. Für manche Paare wiegt der geringere Medikamenteneinsatz dennoch stärker. Beides darf bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

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Wozu die Medikamente am Ende des Zyklus dienen

Die Medikamente sollen vor allem verhindern, dass der Eisprung vor der geplanten Entnahme stattfindet. Zusätzlich können sie das Eibläschen in der letzten Reifungsphase unterstützen.

Im natürlichen Zyklus gibt der Körper selbst das Signal zum Eisprung. Kommt es früher als erwartet, lässt sich die Eizelle bei der geplanten Entnahme nicht mehr gewinnen.

In der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik setzen wir dafür zwei Medikamente ein. Ein GnRH-Antagonist bremst das Signal zum Eisprung. Ganz ausschließen lässt sich ein vorzeitiger Eisprung damit nicht. Gleichzeitig unterstützt hMG, ein Hormon aus der Gruppe der Gonadotropine, das Eibläschen in der letzten Reifungsphase. Wie lange Sie beides spritzen, richtet sich nach der Größe des Eibläschens. In der Regel sind es zwei Tage.

Danach lösen wir die letzte Reifung der Eizelle mit einer Spritze hCG aus und planen die Entnahme. Dieses Vorgehen entspricht den Behandlungsplänen, die in den Niederlanden über viele Jahre untersucht wurden [Pelinck 2006] [Pelinck 2007]. Nach der Entnahme bekommen Sie in der Regel Progesteron als Vaginalzäpfchen. Es unterstützt die Gebärmutterschleimhaut in der zweiten Zyklushälfte.

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So läuft ein modifizierter natürlicher Zyklus ab

Der Ablauf richtet sich nach der Entwicklung Ihres Eibläschens. Die Grafik zeigt die möglichen Schritte. Nicht jeder Versuch erreicht alle Stationen.

Abbildung 3
  1. Gläserne Eibläschen in wachsender GrößeDas Eibläschen wächstUltraschall, noch ohne Spritzen
  2. Ein Spritzen-Pen aus GlasMeist 2 Tage MedikamenteGnRH-Antagonist und hMG, dann hCG
  3. Ein Eierstock aus Glas mit einem großen EibläschenEizellentnahmeEin Eibläschen, ein kurzer Eingriff
  4. Ein Embryo im Blastozystenstadium aus GlasBefruchtung im LaborIVF oder ICSI, der Embryo entwickelt sich
  5. Eine Gebärmutter aus Glas mit TransferkatheterTransfer und TestSchwangerschaftstest zu Hause oder bei uns
Ein Überblick über die möglichen Schritte. Die Medikamente beginnen, wenn das Eibläschen groß genug ist, in der Regel zwei Tage vor der Auslösung. Befruchtung und Embryotransfer sind nicht in jedem Versuch möglich.

Bei Ultraschallkontrollen verfolgen wir das Wachstum des Eibläschens. Bei Bedarf kommen Blutuntersuchungen dazu. Danach wird entschieden, wann die Medikamente beginnen und wann die Eizelle entnommen werden soll.

Bei der Entnahme wird das Eibläschen mit einer feinen Nadel punktiert. Wird eine geeignete Eizelle gewonnen, versuchen wir im Labor, sie durch IVF oder ICSI zu befruchten. Entwickelt sich ein geeigneter Embryo, kann er in die Gebärmutter übertragen werden. Den Schwangerschaftstest machen Sie danach zu Hause oder bei uns. Den Zeitpunkt nennen wir Ihnen im Behandlungsplan.

Ein Versuch kann auch vorzeitig enden: etwa durch einen frühen Eisprung, weil keine geeignete Eizelle gewonnen wird oder weil sich kein übertragbarer Embryo entwickelt. Das bedeutet nicht automatisch, dass dieser Weg für Sie ungeeignet ist. Nach dem Versuch besprechen wir gemeinsam, ob eine Wiederholung oder eine andere Behandlung sinnvoller ist.

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Was die Studien zum modifizierten natürlichen Zyklus zeigen

Eine Schwangerschaft ist mit dieser Behandlung möglich. Die Studien belegen aber nicht, dass sie für alle Paare genauso gute Aussichten bietet wie eine stimulierte IVF.

Wichtig ist, worauf sich eine Erfolgsangabe bezieht: auf einen begonnenen Zyklus, einen Embryotransfer oder mehrere Versuche zusammen. Diese Zahlen lassen sich nicht direkt miteinander vergleichen.

Warum mehrere Versuche nötig sein können

Weil meist nur eine Eizelle zur Verfügung steht, kann ein Versuch ohne Embryotransfer enden. In älteren Studien nahm die Chance auf eine Schwangerschaft über mehrere Zyklen zu. Viele Paare beendeten die Behandlung jedoch früher [Pelinck 2006] [Pelinck 2007]. Für die Planung zählt deshalb auch, wie viele Versuche für Sie tragbar sind.

Im Vergleich über ein Jahr

Eine große Vergleichsstudie untersuchte Frauen zwischen 18 und 38 Jahren mit ungeklärter oder leichter männlicher Ursache des unerfüllten Kinderwunsches. Die Ergebnisse über ein Jahr sprechen dafür, dass der modifizierte natürliche Zyklus für ausgewählte Paare eine Möglichkeit sein kann. Daraus lässt sich keine allgemeine Gleichwertigkeit zur stimulierten IVF ableiten. Auf Frauen ab 40 oder mit sehr geringer Eizellreserve sind die Ergebnisse nicht ohne Weiteres übertragbar [Bensdorp 2015].

Was die zusammengefassten Studien aussagen

Eine Cochrane-Übersicht von 2013 fand keinen statistisch gesicherten Unterschied bei den Lebendgeburten. Die Daten waren jedoch unsicher und ließen auch geringere Chancen im natürlichen Zyklus zu. „Kein gesicherter Unterschied" bedeutet deshalb nicht „gleich gut" [Cochrane 2013].

Erst natürlich, dann stimuliert

Ein späterer Wechsel auf eine stimulierte IVF ist möglich. Eine Beobachtungsstudie hat solche Behandlungsverläufe untersucht. Sie beweist aber nicht, dass vorherige natürliche Zyklen für jedes Paar ohne Nachteil bleiben [Pelinck 2008]. Sinnvoll ist daher, schon vor Beginn einen Rahmen zu vereinbaren und nach jedem Versuch neu zu entscheiden.

Ihre persönliche Aussicht hängt unter anderem vom Alter, den Befunden und bisherigen Behandlungen ab. Die Studien helfen bei der Beratung, ersetzen diese Einschätzung aber nicht. Einzelheiten finden Sie bei den Quellen.

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Was die europäische Leitlinie zum modifizierten natürlichen Zyklus sagt

Bei Frauen, deren Eierstöcke auf eine Stimulation nur schwach reagieren, wird diese Methode nicht routinemäßig anstelle einer üblichen Stimulation empfohlen. Bei sehr geringer Eizellreserve kann sie im Einzelfall erwogen werden.

So ordnet die Europäische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (ESHRE) den modifizierten natürlichen Zyklus in ihrer Leitlinie von 2025 ein [ESHRE 2025]. Eine geringe Zahl erwartbarer Eizellen allein legt den Behandlungsweg also noch nicht fest.

Für Sie bedeutet das: Wir besprechen, was eine Stimulation voraussichtlich zusätzlich bringen kann und welche Belastung damit verbunden wäre. Die Entscheidung richtet sich nach Ihrer Situation. Ein niedriger AMH-Wert allein beantwortet diese Frage nicht.

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Für wen eignet sich der modifizierte natürliche Zyklus?

Dieser Weg kann infrage kommen, wenn ein Eibläschen von selbst heranreift und Sie den Medikamenteneinsatz möglichst gering halten möchten. Ob er medizinisch sinnvoll ist, wird individuell geprüft.

Ein regelmäßiger Zyklus ist ein hilfreicher Anhaltspunkt. Für die Entscheidung zählen außerdem Ihr Alter, die Eizellreserve, frühere Behandlungen und die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches [von Wolff 2019] [Ho 2017].

Besonders wichtig ist die Frage: Wie viel Zeit möchten und können Sie für weitere Versuche einplanen? Gerade wenn das Alter eine wichtige Rolle spielt, sollte ein möglichst kurzer Medikamentenplan nicht das einzige Ziel sein. Mehr dazu lesen Sie beim AMH-Wert.

Sie überlegen, ob der modifizierte natürliche Zyklus für Sie infrage kommt? Im Erstgespräch wägen wir das anhand Ihrer Befunde mit Ihnen ab.

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Häufige Fragen zum modifizierten natürlichen Zyklus

Was Paare uns zum modifizierten natürlichen Zyklus am häufigsten fragen.

Ist der modifizierte natürliche Zyklus dasselbe wie eine milde Stimulation?

Nein. Bei einer milden Stimulation sollen mehrere Eibläschen mit niedrigeren Medikamentendosen wachsen. Im modifizierten natürlichen Zyklus nutzen wir meist das einzelne Eibläschen, das der Körper selbst heranreifen lässt. Medikamente ergänzen erst die letzte Phase.

Wie viele Spritzen brauche ich?

Deutlich weniger als bei einer üblichen IVF. Gespritzt wird nur in der letzten Reifungsphase, in der Regel an zwei Tagen, dazu kommt die Spritze zur Auslösung. Nach der Entnahme folgt Progesteron als Vaginalzäpfchen. Sie erhalten vor Beginn einen genauen Plan.

Was passiert, wenn der Eisprung trotzdem zu früh kommt?

Dann lässt sich die Eizelle bei der geplanten Entnahme in der Regel nicht mehr gewinnen. Wir besprechen, ob im nächsten Zyklus ein neuer Versuch sinnvoll ist. Die Medikamente sollen dieses Risiko senken, können es aber nicht ganz ausschließen.

Wie viele Versuche sind sinnvoll?

Eine feste Zahl passt nicht für alle Paare. Vor Beginn besprechen wir einen Rahmen, der zu Ihren Befunden, Ihrem Alter und Ihrer Belastbarkeit passt. Nach jedem Versuch prüfen wir, ob wir dabei bleiben oder die Behandlung ändern.

Kann ich danach noch auf eine stimulierte IVF wechseln?

Ja, ein späterer Wechsel auf eine stimulierte IVF ist möglich. Wie lange wir den modifizierten natürlichen Zyklus versuchen, besprechen wir vorher und überprüfen es nach jedem Versuch.

Übernimmt der IVF-Fonds einen modifizierten natürlichen Zyklus?

Ob diese Behandlungsform in Ihrer Situation vom IVF-Fonds gefördert wird und wie ein abgebrochener Versuch zählt, muss vor Beginn geklärt werden. Allgemeine Informationen finden Sie auf unserer Seite zum IVF-Fonds.

Wo findet die Behandlung statt?

Die gesamte Behandlung findet in der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels statt, von den Ultraschallkontrollen über die Eizellentnahme bis zum Embryotransfer.

Quellen und genaue Zahlen zum Nachlesen
  1. 01[ESHRE 2025] ESHRE Guideline Group on Ovarian Stimulation, Ata B, Bosch E, Broer S, et al. ESHRE guideline: ovarian stimulation for IVF/ICSI: an update in 2025. Hum Reprod. 2026;41(4):498–514. PMID 41732035. Wörtlich: „The use of modified natural cycle is probably not routinely recommended over conventional stimulation for low responders." (bedingt, ⊕◯◯◯) und „in women with very low ovarian reserve, clinicians could choose to use a modified natural cycle" (Good Practice Point). Konzept „mild stimulation" verworfen. Wortlaut am PMC-Volltext geprüft. doi 10.1093/humrep/deag018
  2. 02[Cochrane 2013] Allersma T, Farquhar C, Cantineau AEP. Natural cycle in vitro fertilisation (IVF) for subfertile couples. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(8):CD010550. 6 RCTs, 788 Frauen. Lebendgeburt NC/MNC gegen stimulierte IVF OR 0,68 (95 % KI 0,46 bis 1,01; 2 Studien, 425 Frauen, moderate Sicherheit): bei 53 % Chance mit Stimulation entspräche das 34 bis 53 % im natürlichen Zyklus. doi 10.1002/14651858.CD010550.pub2
  3. 03[Bensdorp 2015] Bensdorp AJ, Tjon-Kon-Fat RI, Bossuyt PMM, et al. Prevention of multiple pregnancies in couples with unexplained or mild male subfertility: randomised controlled trial (INeS-Studie). BMJ. 2015;350:g7771. 602 Paare, Frau 18 bis 38 Jahre, 12 Monate: gesundes Kind nach bis zu 6 MNC-IVF-Zyklen 43 %, nach 3 IVF-Zyklen mit Einzelembryotransfer (plus Kryo) 52 %, nach 6 IUI mit Stimulation 47 %; RR MNC gegen IUI 0,91 (0,73 bis 1,14), nicht unterlegen. Mehrlinge je fortlaufender Schwangerschaft 5 % (MNC). doi 10.1136/bmj.g7771
  4. 04[Pelinck 2006] Pelinck MJ, Vogel NEA, Hoek A, et al. Cumulative pregnancy rates after three cycles of minimal stimulation IVF and results according to subfertility diagnosis: a multicentre cohort study. Hum Reprod. 2006;21(9):2375–2383. GnRH-Antagonist plus rekombinantes FSH nur in der späten Follikelphase; 336 Patientinnen, 844 Zyklen: fortlaufende Schwangerschaft 8,3 % je begonnenem Zyklus, kumulativ 20,8 % nach bis zu drei Zyklen. doi 10.1093/humrep/del192
  5. 05[Pelinck 2007] Pelinck MJ, Vogel NEA, Arts EGJM, et al. Cumulative pregnancy rates after a maximum of nine cycles of modified natural cycle IVF and analysis of patient drop-out: a cohort study. Hum Reprod. 2007;22(9):2463–2470. 256 Patientinnen, 1.048 Zyklen: Embryotransfer in 36,5 % der Zyklen, fortlaufende Schwangerschaft 7,9 % je begonnenem Zyklus; kumulativ 44,4 % nach bis zu neun Zyklen (inkl. spontaner Schwangerschaften); Abbruch der Serie 47,8 %. doi 10.1093/humrep/dem164
  6. 06[Pelinck 2008] Pelinck MJ, Knol HM, Vogel NEA, et al. Cumulative pregnancy rates after sequential treatment with modified natural cycle IVF followed by IVF with controlled ovarian stimulation. Hum Reprod. 2008;23(8):1808–1814. Beobachtende Kohortenstudie. Kumulative Lebendgeburtenrate nach MNC-IVF, gefolgt von stimulierter IVF, 50,0 % je Patientin; Zwillinge 6,7 %; mediane Zeit bis zur fortlaufenden Schwangerschaft 28,8 Wochen. doi 10.1093/humrep/den155
  7. 07[von Wolff 2019] von Wolff M. The role of Natural Cycle IVF in assisted reproduction. Best Pract Res Clin Endocrinol Metab. 2019;33(1):35–45. Übersicht: Naturzyklus-IVF als Ergänzung, nicht Konkurrenz zur Stimulation; geeignet besonders für jüngere Frauen und Frauen mit sehr geringer Reserve; Zeit bis zur Schwangerschaft etwas länger. doi 10.1016/j.beem.2018.10.005
  8. 08[Ho 2017] Ho JR, Paulson RJ. Modified natural cycle in in vitro fertilization. Fertil Steril. 2017;108(4):572–576. Übersicht: Antagonist verhindert den vorzeitigen Eisprung, verlangt dafür eine Unterstützung des Follikels bis zur Auslösung; geeignet bei erhöhtem Überstimulationsrisiko, geringer Reserve und dem Wunsch, überzählige Embryonen zu vermeiden. doi 10.1016/j.fertnstert.2017.08.021
  9. 09[ISMAAR 2007] Nargund G, et al. The ISMAAR proposal on terminology for ovarian stimulation for IVF. Hum Reprod. 2007;22:2801–2804. PMID 17855409. Begriffstrennung natürlicher Zyklus, modifizierter natürlicher Zyklus, milde Stimulation. doi 10.1093/humrep/dem285
Dr. med. Roman Pavlik, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med. Roman Pavlik Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels (Oberösterreich) · zuletzt geprüft am 20.10.2026
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