
Was bedeutet Einnistung?
Bei der Einnistung verbindet sich ein Embryo mit der vorbereiteten Gebärmutterschleimhaut. Die Einnistung ist der biologische Schritt, durch den aus dem Embryo in der Gebärmutter eine Schwangerschaft entstehen kann.
.
Die Einnistung bezeichnet die Verbindung des Embryos mit der Gebärmutterschleimhaut, dem Endometrium.
Dafür müssen ein entwicklungsfähiger Embryo und eine aufnahmebereite Schleimhaut zusammenkommen. Der Vorgang beginnt erst, nachdem die Befruchtung stattgefunden und sich der Embryo weiterentwickelt hat. Das dauert seine Zeit: Die Einnistung beginnt meist etwa sechs bis sieben Tage nach der Befruchtung und erstreckt sich über mehrere Tage. Sie ist deshalb nicht dasselbe wie die Befruchtung.
Im natürlichen Zyklus erreicht der Embryo die Gebärmutter nach seinem Weg durch den Eileiter. Bei einer IVF oder ICSI bringt der Embryotransfer den Embryo in die Gebärmutter. Die eigentliche Einnistung kann der Transfer nicht ersetzen.
Nach einem Embryotransfer folgt die Einnistung als eigener biologischer Vorgang.
Wir übertragen den ausgewählten Embryo in die Gebärmutter. Ob er sich anschließend mit der Schleimhaut verbindet, hängt vom Embryo und von den Bedingungen in der Gebärmutter ab. Ein korrekt ausgeführter Transfer ist daher keine Zusage, dass eine Schwangerschaft eintritt.
Der ausführliche Ablauf von der Eizellentnahme bis zum Schwangerschaftstest gehört zum IVF-Ratgeber. Fragen zur Auswahl und Entwicklung eines Embryos beantwortet die Seite zur Blastozystenkultur.
Beschwerden oder ihr Ausbleiben zeigen nicht zuverlässig, ob eine Einnistung stattgefunden hat.
Keine Symptome bedeuten nicht, dass keine Einnistung stattgefunden hat.
Manche Frauen bemerken leichte Krämpfe oder eine Schmierblutung. Solche Zeichen können ebenso von der Hormonbehandlung kommen. Andere Frauen spüren gar nichts. Aus beiden Situationen lässt sich kein sicheres Ergebnis ableiten.
Ob eine Schwangerschaft entstanden ist, klärt der vorgesehene Schwangerschaftstest. Die Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels nennt Ihnen im Behandlungsplan den passenden Zeitpunkt.
Sie möchten den Ablauf nach einem Transfer nachlesen?
Zum IVF-AblaufDie passende Vertiefung richtet sich danach, ob Sie den IVF-Ablauf oder spezielle Fragen nach einem Kryotransfer suchen.
Die häufigsten Fragen betreffen den Unterschied zur Befruchtung und mögliche Zeichen nach einem Transfer.
Nein. Bei der Befruchtung verbinden sich Eizelle und Spermium. Bei der Einnistung verbindet sich der daraus entstandene Embryo später mit der Gebärmutterschleimhaut.
Die Einnistung lässt sich nicht zuverlässig spüren. Leichte Beschwerden können auftreten, können aber auch andere Ursachen haben. Das Ausbleiben von Beschwerden sagt ebenfalls nichts Sicheres aus.
Nein. Beim Embryotransfer bringen wir den Embryo in die Gebärmutter. Die Verbindung mit der Schleimhaut geschieht danach als eigener biologischer Vorgang.

Im Erstgespräch besprechen wir Ihre Befunde und erklären, welche Schritte in Ihrer Situation sinnvoll sind.