Kinderwunschklinik Dr. Pavlik
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Verfahren erklärt

Eizellentnahme

Was passiert bei der Eizellentnahme?

Bei der Eizellentnahme, auch Follikelpunktion genannt, entnehmen wir die Follikelflüssigkeit mit den darin liegenden Eizellen aus den Eierstöcken. Die Punktion ist der kurze operative Abschnitt einer IVF oder ICSI und findet unter Ultraschallsicht sowie in einer kurzen Narkose mit Propofol statt.

Stilisierte 3D-Darstellung einer Eizelle, Illustration der Kinderwunschklinik Dr. Pavlik
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Was Eizellentnahme bedeutet

Eizellentnahme und Follikelpunktion sind zwei Bezeichnungen für denselben Behandlungsschritt.

Follikel sind Eibläschen im Eierstock. In ihrer Flüssigkeit können Eizellen liegen. Bei der Punktion führen wir unter Ultraschallsicht eine dünne Nadel ein und saugen die Follikelflüssigkeit ab.

Die entnommene Flüssigkeit geht direkt an das IVF-Labor. Dort sucht das Embryologen-Team nach den Eizellen und bereitet sie auf die Befruchtung vor.

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Die Rolle der Punktion in der Behandlung

Nachdem wir die letzte Eizellreifung ausgelöst haben, folgt die Punktion auf die hormonelle Stimulation.

Während der Stimulation beobachten wir die Follikel im Ultraschall. Der festgelegte Zeitpunkt der Auslösung und der Eizellentnahme gehört zum persönlichen Behandlungsplan. Die Eizellentnahme selbst erfolgt in einer kurzen Narkose mit Propofol.

Nach der Punktion folgen im Labor die Befruchtung und die weitere Entwicklung. Ob eine klassische IVF oder eine ICSI eingesetzt wird, hängt von den Befunden und der geplanten Methode ab.

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Was die Zahl der gewonnenen Eizellen bedeutet

Die Zahl der gewonnenen Eizellen kann von Zyklus zu Zyklus schwanken und lässt sich vor der Punktion nicht sicher vorhersagen.

Abbildung 1 Ein Eierstock mit sechs Eibläschen, daneben vier gewonnene Eizellen
Nicht jedes Eibläschen enthält eine reife Eizelle. Die Zahl der Bläschen im Ultraschall ist eine Schätzung. Wie viele Eizellen es tatsächlich werden, zeigt sich erst bei der Punktion.

Nicht jeder im Ultraschall sichtbare Follikel enthält eine Eizelle, und nicht jede gewonnene Eizelle ist reif. Wie viele es am Ende sind, zeigt sich erst im Labor.

Wie diese Unterschiede entstehen, erklärt der eigene Ratgeber zur schwankenden Eizellzahl. Für die Einordnung zählen Alter und Ausgangsbefund. Auch die Behandlung spielt eine Rolle.

Sie möchten Unterschiede zwischen Follikelzahl und Eizellzahl verstehen?

Zum Eizellzahl-Ratgeber
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Wie es nach der Eizellentnahme weitergeht

Nach der Eizellentnahme beginnt die Arbeit mit den gewonnenen Eizellen im IVF-Labor.

Das Labor prüft Reife und Verwendbarkeit. Danach folgt die Befruchtung mit der vereinbarten Methode. Der ausführliche IVF-Ratgeber erklärt, wie Sie sich vorbereiten. Er beschreibt auch das Verhalten nach der Punktion.

Nachsorge am Eingriffstag

Fahren Sie am Eingriffstag nicht selbst Auto. Für den Heimweg empfehlen wir eine Begleitung. Leichte Beschwerden sind möglich. Melden Sie sich bei Warnzeichen wie starken Schmerzen oder Atemnot sofort bei uns.

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Häufige Fragen zur Eizellentnahme

Viele Fragen betreffen die Sedierung und den Unterschied zwischen Follikelzahl und Eizellzahl.

Ist Punktion dasselbe wie Eizellentnahme?

Ja. Follikelpunktion beschreibt die Technik, Eizellentnahme das Ziel des Eingriffs. Beide Wörter bezeichnen denselben Schritt.

Findet die Eizellentnahme unter Narkose statt?

Ja. Die Eizellentnahme findet in einer kurzen Narkose mit Propofol statt. Die genaue Vorbereitung erfahren Sie mit Ihrem persönlichen Ablaufplan.

Enthält jeder Follikel eine Eizelle?

Nein. Die Zahl der im Ultraschall sichtbaren Follikel und die Zahl der gewonnenen Eizellen können voneinander abweichen. Auch die Reife wird erst nach der Entnahme beurteilt.

Die Kinderwunschklinik Dr. Pavlik führt die Follikelpunktion im Rahmen der IVF- und ICSI-Behandlung in Thalheim bei Wels durch.

Dr. med. Roman Pavlik, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Dr. med. Roman PavlikFacharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kinderwunschklinik Dr. Pavlik in Thalheim bei Wels (Oberösterreich) · zuletzt geprüft am 02.09.2026
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