
Was passiert bei einem Embryotransfer?
Beim Embryotransfer bringen wir einen im Labor entwickelten Embryo in die Gebärmutter. Der Transfer schafft die Voraussetzung für die anschließende Einnistung, kann sie aber nicht ersetzen oder garantieren.
Embryotransfer bedeutet, dass wir einen Embryo aus dem IVF-Labor in die Gebärmutter übertragen.
Der Embryo ist zuvor nach einer IVF oder ICSI im Labor entstanden und wurde dort weiter beobachtet. Für den Transfer führen wir ihn in die Gebärmutter. Die Behandlung erfolgt unter Ultraschallkontrolle.
Der Embryotransfer ist nicht mit der Befruchtung zu verwechseln. Die Befruchtung findet vorher statt. Auch die Einnistung ist ein späterer, eigener Vorgang.
Der Embryotransfer verbindet die Laborphase einer IVF oder ICSI mit der anschließenden Zeit in der Gebärmutter.
Vorher liegen die Eizellentnahme, die Befruchtung und die Entwicklung des Embryos. Nachher folgt die Wartezeit bis zum vorgesehenen Schwangerschaftstest. Der Transfer selbst erlaubt noch keine Aussage über das Ergebnis.
Welche Embryonen für einen Transfer infrage kommen, beurteilt das Embryologen-Team. Die Seite zur Blastozystenkultur erklärt, wie sich der Embryo bis zur Blastozyste entwickelt.
Ein frischer Transfer findet im Zyklus der Eizellentnahme statt, ein eingefrorener Transfer in einem späteren Zyklus.
Für einen späteren Transfer wird der Embryo zunächst kryokonserviert und vor dem geplanten Termin aufgetaut. Die Entscheidung zwischen beiden Wegen hängt von der Behandlungssituation ab.
Der Vergleich der Strategien gehört zum eigenen Transfer-Ratgeber. Diese Lexikonseite benennt den Unterschied, bewertet aber nicht, welche Variante für eine bestimmte Person passt.
Sie möchten frischen und eingefrorenen Transfer genauer unterscheiden?
Zum Transfer-RatgeberNach dem Embryotransfer warten Sie bis zu dem im Behandlungsplan genannten Schwangerschaftstest.
Beschwerden oder fehlende Beschwerden zeigen nicht zuverlässig, ob eine Einnistung stattgefunden hat. Medikamente nehmen Sie so weiter, wie sie verordnet wurden. Bei Fragen zu Ihrem Ablauf wenden Sie sich an das Behandlungsteam.
Der Embryotransfer ist ein kurzer Behandlungsschritt und erfolgt ohne Narkose.
Nein. Beim Transfer bringen wir den Embryo in die Gebärmutter. Bei der Einnistung verbindet sich der Embryo später mit der Gebärmutterschleimhaut.
Für den Embryotransfer ist im beschriebenen IVF-Ablauf keine Narkose nötig. Die Übertragung erfolgt unter Ultraschallkontrolle.
FET bezeichnet den Transfer eines zuvor eingefrorenen und wieder aufgetauten Embryos. Der Termin liegt in einem späteren Zyklus als die Eizellentnahme.
Die Kinderwunschklinik Dr. Pavlik führt Embryotransfers im Rahmen der IVF- und ICSI-Behandlung in Thalheim bei Wels durch.

Im Erstgespräch erklären wir, wie sich der Embryotransfer in Ihre Behandlung einordnet.